Gesunde Ernährung
Man liest ja immer wieder, dies und das ist gesund, selles und jenes nicht. Letztens auch wieder einen Artikel gelesen, in dem Fertigessen und Essen von Köchen verglichen wurden. Das "schockierende" Ergebnis. Das Essen der Köche ist viel ungesünder, weil - jetzt festhalten- es kalorienreicher wäre.
Das war der Moment, in dem ich mir dachte, "Bitte wie?" Halten wir mal fest: Der Mensch braucht einen gewissen Tagesbedarf an Kalorien um seinem Körper die benötigte Energie zur Verfügung zu stellen. Für einen Menschen mit sitzender Bürotätigkeit ist das meines Wissens um die 1800 kcal. Das "ungesunde" Essen der Köche besaß die Frechheit doch tatsächlich bis zu 700 kcal inne zu haben. Ich weiß ja, dass Mathematik einen eher schlechten Ruf in unserer Gesellschaft besitzt, aber 1800kcal - 700kcal sind immer noch 1100 kcal die der Mensch durch Frühstück und Abendessen zu sich nehmen MUSS, um seinen Energiebedarf zu decken. Ich weiß ja nicht wie es Ihnen geht, geehrte Leser/in, aber ich für meinen Teil esse zum Frühstück max. ein Schälchen Müsli oder eine Scheibe Brot im Normalfall. 1 Portion Müsli mit Früchten besitzt einen Energiewert von 200 kcal laut AOK-Gesundheitsrechner. Zugegeben ich weiß nicht wie groß diese eine Portion sein soll. Wie auch immer. Selbst wenn die Milch nicht dabei ist, die aus der gleichen Quelle 70 kcal pro Portion enthält, sind das 270 kcal. 1100kcal- 270kcal sind nach Adam Riese und Eva Zwerg 830 kcal. Beim besten Willen komme ich Abends beim Abendessen nicht auf einen Energiegehalt von 830kcal. Außer ich esse nochmals warm und nehme einen gehörigen Fehler für meine Annahmen bisher an.
Was will ich damit eigentlich sagen? Nur weil ein essen eine hohe Kalorienzahl hat heißt es nicht automatisch dass es ungesund ist. Es sollte ausgewogen sein, Ballaststoffe, Eiweiße, Vitamine und ja auch Kohlenhydrate. Die haben inzwischen ja auch einen ziemlich schlechten Ruf bekommen.
Apropos, fällt mir dabei ein. Eine Freundin hat mir neulich von einer höchst interessanten Studie erzählt. Glaub die war von Tim Mälzer. Bin mir aber nicht mehr sicher. Jedenfalls ging es darum, dass unterschiedliche Gruppen sich einen bestimmten Zeitraum von 2 Wochen über auf eine bestimmte Weise ernähren sollten. Die einen nur von Fast-Food, die anderen Hausmannkost, die dritten Mittelmeerküche. Die einzige Voraussetzung galt, dass alle am Tag nur eine bestimmte Anzahl von Kalorien zu sich nehmen sollten. Nach dieser Zeit wurden die Probanden untersucht. Alle waren gleich gesund geblieben. Die Blutwerte waren bei allen in Ordnung. Es gab einige Kommentare, dazu dass eine 2 wöchige Studie nichts beweisen würde, und sich der Körper anpassen würde, etc. Ja der Körper passt sich an, aber darum geht es in der Studie ja gar nicht. Die Studie sollte nur zeigen, dass es keine per se ungesunden Nahrungsmittel gibt. Jeder weiß dass man sich nicht von Torten ernähren sollte, aber ein Stück Torte schadet nicht. Jeder weiß, dass wie Vitamine brauchen, aber ein Stück Schokolade schadet nicht. Solange man sich nicht NUR davon ernährt.
Fazit: Solange man darauf achtet, dass man ausgewogen ist, dass man nicht über seinen Hunger hinaus ist und man seinen Energiehaushalt deckt, ist ein kalorienhaltiges Essen genauso gesund wie ein kalorienarmes.
Sprich: Natürlich kann sich ein Mensch, der den ganzen Tag schwere körperliche Arbeit leistet, kalorienhaltigerere Ernährung leisten, weil sein Umsatz einfach höher ist. Ist das ungesund? Nein, solange es ausgewogen ist.
Das war der Moment, in dem ich mir dachte, "Bitte wie?" Halten wir mal fest: Der Mensch braucht einen gewissen Tagesbedarf an Kalorien um seinem Körper die benötigte Energie zur Verfügung zu stellen. Für einen Menschen mit sitzender Bürotätigkeit ist das meines Wissens um die 1800 kcal. Das "ungesunde" Essen der Köche besaß die Frechheit doch tatsächlich bis zu 700 kcal inne zu haben. Ich weiß ja, dass Mathematik einen eher schlechten Ruf in unserer Gesellschaft besitzt, aber 1800kcal - 700kcal sind immer noch 1100 kcal die der Mensch durch Frühstück und Abendessen zu sich nehmen MUSS, um seinen Energiebedarf zu decken. Ich weiß ja nicht wie es Ihnen geht, geehrte Leser/in, aber ich für meinen Teil esse zum Frühstück max. ein Schälchen Müsli oder eine Scheibe Brot im Normalfall. 1 Portion Müsli mit Früchten besitzt einen Energiewert von 200 kcal laut AOK-Gesundheitsrechner. Zugegeben ich weiß nicht wie groß diese eine Portion sein soll. Wie auch immer. Selbst wenn die Milch nicht dabei ist, die aus der gleichen Quelle 70 kcal pro Portion enthält, sind das 270 kcal. 1100kcal- 270kcal sind nach Adam Riese und Eva Zwerg 830 kcal. Beim besten Willen komme ich Abends beim Abendessen nicht auf einen Energiegehalt von 830kcal. Außer ich esse nochmals warm und nehme einen gehörigen Fehler für meine Annahmen bisher an.
Was will ich damit eigentlich sagen? Nur weil ein essen eine hohe Kalorienzahl hat heißt es nicht automatisch dass es ungesund ist. Es sollte ausgewogen sein, Ballaststoffe, Eiweiße, Vitamine und ja auch Kohlenhydrate. Die haben inzwischen ja auch einen ziemlich schlechten Ruf bekommen.
Apropos, fällt mir dabei ein. Eine Freundin hat mir neulich von einer höchst interessanten Studie erzählt. Glaub die war von Tim Mälzer. Bin mir aber nicht mehr sicher. Jedenfalls ging es darum, dass unterschiedliche Gruppen sich einen bestimmten Zeitraum von 2 Wochen über auf eine bestimmte Weise ernähren sollten. Die einen nur von Fast-Food, die anderen Hausmannkost, die dritten Mittelmeerküche. Die einzige Voraussetzung galt, dass alle am Tag nur eine bestimmte Anzahl von Kalorien zu sich nehmen sollten. Nach dieser Zeit wurden die Probanden untersucht. Alle waren gleich gesund geblieben. Die Blutwerte waren bei allen in Ordnung. Es gab einige Kommentare, dazu dass eine 2 wöchige Studie nichts beweisen würde, und sich der Körper anpassen würde, etc. Ja der Körper passt sich an, aber darum geht es in der Studie ja gar nicht. Die Studie sollte nur zeigen, dass es keine per se ungesunden Nahrungsmittel gibt. Jeder weiß dass man sich nicht von Torten ernähren sollte, aber ein Stück Torte schadet nicht. Jeder weiß, dass wie Vitamine brauchen, aber ein Stück Schokolade schadet nicht. Solange man sich nicht NUR davon ernährt.
Fazit: Solange man darauf achtet, dass man ausgewogen ist, dass man nicht über seinen Hunger hinaus ist und man seinen Energiehaushalt deckt, ist ein kalorienhaltiges Essen genauso gesund wie ein kalorienarmes.
Sprich: Natürlich kann sich ein Mensch, der den ganzen Tag schwere körperliche Arbeit leistet, kalorienhaltigerere Ernährung leisten, weil sein Umsatz einfach höher ist. Ist das ungesund? Nein, solange es ausgewogen ist.
kleinemegahexe - 8. Aug, 11:24
